Mietgemeinschaftliches Wohnen
Ein mietgemeinschaftliches Wohnprojekt ist eine Form des gemeinsamen Wohnens, bei der mehrere Personen oder Familien in einem Gebäude oder einer Wohnanlage zusammenleben, aber dabei unterschiedliche Wohnungen mieten, anstatt zu kaufen oder Eigentum zu besitzen.
Ziel eines mietgemeinschaftlichen Projekts ist es oft, das Zusammenleben zu fördern, die Lebensqualität durch gegenseitige Unterstützung zu erhöhen und die Nutzung von Ressourcen zu teilen, während die rechtliche Unabhängigkeit der einzelnen Haushalte gewahrt bleibt.
Typische Merkmale eines mietgemeinschaftlichen Wohnprojekts können sein:
Gemeinsame Nutzung von Räumen:
Oft gibt es Gemeinschaftsflächen wie eine Küche, einen Garten oder einen Gemeinschaftsraum, die von allen Bewohnern genutzt werden können.
Partizipation und Mitbestimmung:
Die Bewohner treffen sich regelmäßig, um gemeinsame Entscheidungen zu treffen, etwa zu Hausregeln, der Pflege von Gemeinschaftsräumen oder der Organisation von Veranstaltungen.
Nachhaltigkeit und Ressourcenteilung:
In vielen mietgemeinschaftlichen Projekten wird Wert auf Ressourcenschonung, wie die gemeinsame Nutzung von Werkzeugen oder Haushaltsgeräten, und auf ökologische Praktiken gelegt.
Vielfalt der Bewohner:
Die Projekte sind oft intergenerational oder interkulturell ausgerichtet, sodass Menschen unterschiedlichen Alters und Hintergrunds zusammenkommen.
Solche Projekte können sowohl in städtischen als auch ländlichen Gebieten existieren und sind ein Versuch, den sozialen Zusammenhalt zu fördern und das Wohnen in großen Städten erschwinglicher und gemeinschaftlicher zu gestalten.
Weitere Infos zum Gemeinschaftlichen Wohnen unter: